wir lernen: es ist nie zu früh und selten zu spät. Die Nachwuchspiratin der Woche.
wir lernen: es ist nie zu früh und selten zu spät. Die Nachwuchspiratin der Woche.
Verfasst um 11:10 Uhr in bürgerliche Freiheit | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Die Idee, einmal die Verbotsforderungen der Woche aufzulisten führt aus ein sehr weites Feld. Habe erst mal die aktuellen Verbote in ein pad geschrieben. Immerhin, ich bin nicht der einzige, der sich daran versucht: http://allesverboten.wordpress.com/
Man muss sortieren, um den Überblick zu behalten. Regional zählen das Glaschflaschen-auf-dem-Kiez Verbot, die Bikini-Plakat-Verbotsforderung, das U-Bahn-Alkohol-Verbot und das Oldtimer-im-Stadpark-Fahr-Verbot zu den Hamburgensien.
Die Forderungen nach einem Karikaturen-Hochhalteverbot und nach einem Salafisten-Verbot stammen aus NRW.
Außerdem muß man wohl zwischen Verboten, Verbotsverschärfungen und Forderungen nach beidem sortieren, um thematisch den Überblick zu erhalten.
Auch die Wirkung von Verbotskumulationen, z.B. wenn man die Wirkung der Forderung nach 0,0 Promille auf Querschnittsgelähmte in E-Rollis betrachtet, ist interessant.
Verfasst um 09:47 Uhr in bürgerliche Freiheit, Verbote | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Was die Euro-Retter von den Piraten lernen können, kann man auch so sagen:
Dafür, ein föderales System mit sehr unterschiedlichen Staaten und Volkswirtschaften zu managen, braucht man keine zentral gelenkte Planwirtschaft mit Kommissaren und Räten in schwarzen Limousinen wie früher in der DDR und jetzt in der EU, sondern einen dezentralen Steuerungsmechanismus. Und als allererstes braucht man das Vertrauen der Bürger, der Regierten. Die etablierte Methode, um das Vertrauen der Bürger zu bekommen nennt sich Demokratie und nicht Planwirtschaft.
Verfasst um 06:55 Uhr in bürgerliche Freiheit | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Politisches Erdbeben in Griechenland
Was Merkel jetzt fürchten muss - SPON
Weil die Deutschen das Gefühl hätten, Frau Merkel habe in der Eurokrise alles im Griff, schreibt Spiegel online, spiele es keine Rolle dass Merkel innenpolitsch genau nichts "über die Ziellinie gewuppt" habe.
In der Tat, das ödipale "Ja, Mutter" (vgl. Loriot, "Ödipussi") höre ich auch, außer bei CDU, CSU und FDP auch bei SPD und Grünen. Artig stimmen alle Mutti zu, unisono.
Wie eine Demokratie funktionieren soll, wenn die Opposition die gleiche Position vertritt wie die Regierung, fragt der erste Forist beim Spiegel Kommentar.
Eine Gegenstimme erinnere ich:
"Sie macht mir mein Europa kaputt" (Kohl)
Erinnert sich noch jemand, welche Reputation Kohl oder Helmut Schmidt oder Willy Brandt oder Konrad Adenauer bei kleinen und großen europäischen Partnern hatten?
Die Deutschen, fährt SPON fort, hätten mehrheitlich das Gefühl, Merkel habe in der Eurokrise "alles im Griff".
Ich habe diese Gefühl nicht, eher umgekehrt:
"Wir haben alles im Griff auf dem sinkenden Schiff" (Lindenberg, "Andrea Doria")
Verfasst um 08:46 Uhr in Aktuelles, bürgerliche Freiheit | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Freiwillig mehr arbeiten war vorgestern.
Gestern forderte auf der Titelseite der Morgenpost eine Dame das Verbot von nackter Haut in der Werbung.
Ein grüner Politiker verlangte ein Konzertverbot gegen einen unliebsamen jamaikanischen Rapper
Dass jede zweite Hamburger Kneipe eingegangen ist, stört die politische korrekte Inquisition natürlich nicht.
Im Gegenteil. Im Land des Vorauseilens und der 150%igen Amtsträger lässt sich alles noch verschärfen. Eine Senatorin, die Gurkensenatorin, verlangt ein totales Rauchverbot in Gaststätten.
Wollt Ihr das totale Rauchverbot?
Wollt Ihr es wenn nötig totaler, radikaler als jemals zuvor?
Nein, will ich nicht. Ich halte mich für einen freien, erwachsenen Menschen, dessen Bedarf an oberlehrerhafter Bevormundung gedeckt ist, seit ich die Schule verlassen habe.
Für diese Woche habe ich mir vorgenommen, die aktuellen Verbote, Verbotsforderungen, Verbotsverschärfungen in der vermeintlich Freien und Hansestadt in der neuen Kategorie "Verbote, Verbote, Verbote" zu sammeln.
Die etwas in Vergessenheit geratene Endlösung der Kampfhundefrage, bei der sich Hamburg so hervorgetan hat, will ich dabei nicht vergessen.
Und die Wortwahl, wenn es um verbieten, ausgrenzen, wegschaffen, unterbinden, schikanieren, denunzieren geht behalte ich bei. Das darf man ja noch.
In einem Radiokommentar zur heutigen Wahl in Schleswig-Holstein gab der Reporter die Haltung der Grünen zu den Piraten wieder: man wolle die Konkurrenz ignorieren, auf dass sie bis zur nächsten Wahl verschwinden. Das ist mental nicht allzu weit entfernt vom wegschaffen der mißliebigen Konkurrenz, ebenso wie die liebenswürdige Methode, einen Konkurrenten, der "Mehr Demokratie wagen" über sein Wahlprogramm schreibt, in die Nähe von nationalsozialistischen Massenmördern zu rücken, um die mißliebige Konkurrenz schnellstens aus dem Weg zu räumen. Zumindest dem Kolumnisten Fleischhauer vom Spiegel ist dieser populäre deutsche Impetus auch nicht entgangen.
Wie erfolgversprechend die Hoffnung ist, die Piraten würden verschwinden oder "sich selbst versenken", das wird man sehen, z.B. heute bei der Wahl.
"Man kann eine Idee durch eine andere ersetzen, nur die der Freiheit nicht."
(Ludwig Börne)
"Mehr Demokratie wagen."
(Willy Brandt, abgekupfert von den Piraten)
Verfasst um 08:59 Uhr in bürgerliche Freiheit, Verbote | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Auf dem Weg zum Kiosk sieht man heute als erstes die Werbung für ein weiteres totales Verbot. In der Titel geschichte fordert Präsident Joachim Gauck, Freiheitsapostel seines bisherigen Zeichens, einen freiwillige Arbeitsdienst für Senioren. Passen gut zusammen die beiden headlines. Freiwilliger Zwang und totales Verbot. Was für Alternativen.
Beim Stichwort "freiwillig" dachte ich an den freiwilligen Verzicht auf die Griechenland Forderungen, zu dem jemand (Blessing?) sagte:
"das ist ungefähr so freiwillig wie ein Geständnis bei der spanischen Inquisition"
Darf man fragen, lieber Freiheitsapostel, ob "sollen" etwas anderes ist als ein präsidial getextetes "müssen" und wie "müssen" und "freiwillig" zusammenpassen? Wann haben Sie zuletzt freiwillig gemusst, Herr Bundespräsident? War das noch in der DDR?
Die heutige Verbotsforderung der SPD scheint einer speziellen Form des Kaizen entsprungen. Befinden wir uns in einem Kontinuierlichen Verbots Prozess, in dem die verdienten Mitarbeiter der Politbürokratie sich allmorgendlich als erstes der Frage zuwenden:
"Wem könnte ich heute was verbieten?"
bevor sie sich ihrem Tagwerk widmen?
Zwang, Verbote, Arbeitsdienst - ich kann mir nicht helfen: das ist recht genau, zu 180,0 Grad diametral das Gegenteil von dem was ich bei der Bundespräsidentenwahl mit dem Namen Joachim Gauck verbunden habe.
Samstag saß ein HSV-Fan neben mir am Thresen. Nach dem Anstoßen auf den Klassenerhalt entfuhr es ihm: "ich saß kaum in der S-Bahn, da sagt eine: "Sie wissen, dass das hier verboten ist?" "Sie wissen, dass ich zum HSV fahre?" habe ich geantwortet, "meine Fresse, das gehört doch dazu zum Spaß am Fußball - was wollen die uns denn noch alles verbieten?"
Die Antwort auf seine Frage kann er heute im Abendblatt lesen. Mehr als 3 Halbe wird er zukünftig auch in der Kneipe nicht mehr nehmen dürfen, weil er ansonsten seinen Führerschein verliert, wenn er am nächsten Morgen seine Söhne zum Sport oder sich selbst zur Arbeit fährt.
Das Abendblatt hatte ich da aber noch nicht gelesen. Deshalb sagte ich: "es wird eben so wie in der DDR, jeden Tag wird's ein bißchen schlimmer. Die Freiheit stirbt zentimeterweise."
"Du bist gar nicht so blöd für'n Pauli-Fan. Prost."
Prost, HSV-Fan.
"Wenn wir uns nicht gegen die Gedankenkontrolle, Geschäftskontrolle, Freiheitskontrolle zur Wehr setzen, dann werden wir ganz sicherlich im Dunkel des Faschismus enden."
(Martin Luther King, "Schöpferischer Nonkonormismus")
Verfasst um 10:15 Uhr in bürgerliche Freiheit | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
findet die Kanzlerin die feigen Morde an wehrlosen Moslems. D'accord. Die Hände in den Schoß zu legen, wenn ein tollwütiger Killer namens Gaddhafi mit Feldartillerie auf Frauen und Kinder in Krankenhäusern feuert fand ich aber auch beschämend für unser Land. Beschämend, erbärmlich und feige. Jemand sagte: "Wer die Wehrlosen so im Stich läßt wie die Merkel, der sollte ganz einfach die Klappe halten, damit man merkt, dass sie einen Rest von Anstand im Leib hat."
Das geht allerdings zu weit. So darf man mit einer Dame bzw. einer Führerin nicht sprechen, das gehört sich nicht. Mache ich mir nicht zu eigen.
Allerdings wundere ich mich, warum bei den Aktivitäten der selbsternannten Retterin so viel schief geht, dass man an Grisu, den kleinen Drachen denken könnte.
Wiki über den kleinen Drachen Grisu
Oh tempora, o mores!
Verfasst um 03:15 Uhr in bürgerliche Freiheit | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
ein "zähes Ringen" wird aus Griechenland gemeldet, mal wieder.
Was ein Grieche macht, was er jedenfalls machen kann, wenn ein Projekt, von dem man sich viel erhofft hat, endgültig im Eimer ist, so gründlich, dass es schon von gehässigen alten Weibern gefleddert wird, das sieht man hier:
Tanzen könnte man. Das macht frei.
Verfasst um 07:53 Uhr in bürgerliche Freiheit | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Plötzlich und unerwartet haben sich bei der HRE Aktiva im Volumen von 2 Verteidigungshaushalten wieder angefunden.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bilanzlapsus-der-55-5-milliarden-euro-fehler-11510541.html
Ist die Chefin dieser Bank eigentlich blond?
Verfasst um 17:55 Uhr in bürgerliche Freiheit | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Auf NDR 2 wurde gerade Finanzminister Schäuble zitiert.
Dass die ganze Einlage in den EFSF verloren gehe, so Schäuble, sei ausgeschlossen, weil noch nie eine Staatsanleihe komplett ausgefallen sei.
Nicht ganz, Herr Schäuble.
Die These ist nur für ungehebelte Anleihen richtig.
Beispiel Griehenland.
Dort sind 50% des Kredits ausgefallen.
Von den 370 Mrd. sind also 185 Mrd. weg, das ist nicht alles sondern die Hälfte.
Hätte aber ein Fonds für 20 oder 30% des schlechtesten Risikos garantiert, wären jetzt 74 (20%) oder 111 (30%) Mrd. der Garantien fällig.
Italien hat nicht 370 Mrd. Staatsschulden, sondern 1.900.
Faite votre jeu?
Verfasst um 07:45 Uhr in bürgerliche Freiheit | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)